Jazzaar Künstler 2011 | Jazzaar Festival

Künstler in der Indian Night

Fritz Renold – Musikalische Leiter – CH

Mit fast 500 Kompositionen und Uraufführungen sowie mehrfachen Vornomina- tionen für Grammy Awards zählt der Aargauer Komponist, Saxophonist und Arrangeur zu den führenden Jazz Entrepreneuren der Schweiz. Sein Konzept „Bands across the Sea“ integriert er in die Jugendförderung der Schweizer Jazzszene. Sein neustes Werk, die Ouverture für grosses Orchester zum 50. Geburtstag des Radio und Fernsehorchesters Malaysia wird im April uraufgeführt.

Karthik Kumar – voc – IND

Er ist die perfekte Wahl für den Bereich der Fusion zwischen traditionell indischer Musik und westlichen Songs. Karthik hat eine Reihe von Songs für viele populäre Musik Produzenten, einschließlich AR Rahman, Ilayaraaja, Yuvan Shankar Raja, Mickey J Meyer und Harris Jeyaraj gesungen, dies in Hindi, Tamil, Telugu, Malayalam, Kannada und Englisch. Ein Top-Chart-Buster in Kannada war „Alle Alle“ aus dem Film Savaari.

Steve Prosser – voc – USA

Steve ist Professor am Berklee College of Music in Boston. Nebst seiner Lehrtätigkeit als Vocalensembleleiter, Gehörbildungsspezialist oder Vocalarrangeur gehört er zu den wichtigsten Studiomusikern in der grösseren Umgebung von Boston. Seine Lehrmittel werden vom Advance Music Verlag, dem grössten Jazzverlag Europas verlegt.

Ravichandra Kulur – fl – IND

Ravichandra hat bis heute mehr als 1000 Konzerte an internationalen Musikfestivals und Clubs gespielt. Er hat auf über 300 Studio-Session-Aufnahmen sein Flötenspiel eingebracht. Ravi hat auch mit Grössen in verschiedenen Formen von Musik wie Dr. M. Balamuralikrishna, Steve Smith und Vital Information, Ian Anderson & Jethro Tull, Hariharan, SP Balasubramaniam, Kavitha & Dr L Subramaniam, Pankaj Udhas, Shankar Mahadevan, Karsh Kale, etc gearbeitet.

Dr. Mysore Manjunath – vln – IND

Sein Violinspiel ist geprägt durch die strikte Einhaltung des Klassizismus, intellektueller Raffinesse, unglaublicher Virtuosität und erstaunlicher Kreativität. Mit der Treue zu Tonhöhe, Rhythmus und Ornamentik und der ordnungsgemässen Wahrnehmung des musika- lischen Geistes der großen Komponisten, zeichnet sich Manjunath als hoch entwickelter Musiker der klassischen indischen Musik aus. Manjunath arbeitet mit vielen unterschiedlichen Musikern aus der ganzen Welt und hat mit vielen Künstlern der zeitgenössischen Musik konzertiert.

Lew Soloff – tp – USA

Nach einem Studium an der Juilliard School of Music arbeitete er mit Philly Joe Jones, Paul Chambers, Elvin Jones und Maynard Ferguson. Von 1968 bis 1973 gehörte Soloff zur Band – Blood, Sweat & Tears, mit der er neun Goldene Schallplatten und einen Grammy gewann. Als Studiomusiker arbeitete er mit Musikern wie George Benson, Benny Carter, Stanley Clarke, Paquito D’Rivera, Miles Davis und Quincy Jones, Mercer Ellington, Jaco Pastorius, Mongo Santamaria, Wayne Shorter oder Barbra Streisand zusammen. Er unterrichtete zwanzig Jahre lang an der Manhattan School of Music und nebenbei auch an der Juilliard School.

Chico Freeman – saxes – USA

Chico zog 1976 nach New York, wo er mit Sam Rivers, Cecil McBee und anderen Vertretern der Loft-Jazz-Szene arbeitete. Mit der Band von Elvin Jones tourte er 1977 durch Europa. Sowohl mit eigenen Gruppen als auch mit Jack DeJohnettes Special Edition und mit McCoy Tyner bespielt er grosse amerikanische und europäische Festivals. 1984 gründete er mit Famoudou Don Moye die All Star-Formation The Leaders, dem außer ihm Arthur Blythe, Lester Bowie, Kirk Lightsey, Cecil McBee und anfangs Don Cherry und Don Pullen angehörten.

Christian Jacob – p – F/USA

Pianist, Komponist und Arrangeur tourt mit der Tierney Sutton Band immer mehr um die ganze Welt. Christian Jacob gehört zu den innovativsten Pianisten des zeitgenössischen Jazz. Der gebürtige Franzose tritt mit Grössen wie Chick Corea, Michael Brecker, Gary Burton, Randy Brecker, Benny Golson, Maynard Ferguson und vielen mehr auf. Wenn er mal nicht auf Tournee ist so komponiert und arrangiert er fur unzählige Bands weltweit.

Kai Eckhardt – b – D/USA

Er ist ein deutscher Jazz- und Fusionmusiker. Eckhardt entdeckte erst mit 15 Jahren den E-Bass. Er studierte von 1983 bis 1987 am Berklee College of Music, das ihm nach Abschluss seines Studiums einen Lehrauftrag erteilte. Während des Studiums trat er bereits mit Bob Moses, Tiger Okoshi und Torsten de Winkel auf. Er spielte ferner mit Alphonse Mouzon, Randy Brecker und Stanley Clarke. 1988 holte ihn John McLaughlin in sein Trio mit Trilok Gurtu, mit dem er
auf internationale Tour ging und zwei Alben einspielte. Anschließend war er in den Bands von Billy Cobham und Mike Mainieris „Steps Ahead“.

Pandit Anindo Chatterjee – tabla – IND

Er ist nicht nur einer der besten Tabla-Spieler sondern stellt diese auch selbst her und erforscht ihren Klang. Pandit Anindos Auftritte sind gekennzeichnet von klarem Ton, knackigem Sound und einem intuitiven Rhythmus- und Melodiegefühl. Seit 1972 spielt Anindo in verschiedenen Formationen und als Solo-Künstler auf der ganzen Welt. Er trat unter anderem auf mit Pandit Nikhil Banerjee (Sitar), Pandit Buddhadev Das Gupto (Sarod), Ali Akbar Khan (Sarod), Pandit Mallikarjun Mansur (Gesang), Budhaditya Mukherjee (Sitar), Ustad Rais Khan (Sitar), Gangubai Hangal (Gesang), Pandit Hariprasad Chaurasia (Querflo¨te) und Pandit Shivkumar Sharma (Santoor).

Giridhar Udupa – ghatam – IND

Er ist einer der führenden indischen Perkussionisten. Rhythmus fliesst in seinem Blut. Neben seinem Hauptinstrument, dem Ghatam, spielt er vor allem auch Mridangam, Khanjira und Morsing. Neben der Musik Karnatakas spielt Giridhar Jazz, Blues, Flamenco, mit Symphonischen Orchestern, Celtic Music, Latin Music, DJ Music, World Music, Talavadya (Percussion Ensemble) und Jugalbandhi Konzerte. Er hat mit vielen Musikern wie Dr. L. Subramaniam, Mysore Brothers, Pandit Anindo Chatterjee, Sivamani, Kavita Krishnamurthi Subramaniam, Ustad Sultan Khan, Ustad Amjad Ali Khan, Pandit Shivkumar Sharma, Taufiq Qureshi und Fazal Qureshi und Jazz Musikern wie Larry Coryell, Ernie Watts, Hubert Laws, Lewis Pragasam, und anderen gearbeitet.

Willy Kotoun – Perc – CH

Willy studierte afrokubanische Perkussion am Istituto Superior de Arte in Havanna, Kuba. Es folgten weitere zwei in Guinea und Burkina Faso. Willy Kotoun spielte wa¨hrend sechs Jahren bei Nina Corti und ist, neben vielen ande-ren Projekten, seit 1991 Mitglied der Stephan Kurmann Strings.

Künstler in der Art Blakey Night

Kevin Field – Dirigent – UK

Als Associate Conductor des Malaysian Philharmonic Orchestras (MPO) hat Kevin Field Dutzende von Kompositionsaufträge beauftragt, über 140 Kompositionen von lebenden Komponisten aufgeführt, das MPO Forum für Malaysische Komponisten und den MPO International Composers Award ins Leben gerufen und fördert jetzt nationale Talente innerhalb des Malaysischen Philharmonischen Jugendorchesters, dessen Chefdirigent er ist. Daneben tritt Kevin Field als Gastdirigent bei renommierten Orchestern wie dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Melbourne Symphony Orchestra, West Australian Symphony Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, RTE National Symphony Orchestra und Concert Orchestra of Ireland, the Australian Youth Orchestra und dem Tasmanian Symphony Orchestra auf. Während seiner Laufbahn hat Kevin Field, zusammen mit dem MPO und anderen Orchestern, mit verschiedenen internationalen Solisten wie Daniel Binelli, Peter Donohoe, Janice Watson, Marc Kaplan, Leonidas Kavakos, Jose Gallardo del Ray, Robert Cohen, Anthony Marwood, Chick Corea, Gary Burton und Eitetsu Hayashi gearbeitet.

Valery Ponomarev – tp – USA

Valery Ponomarev studierte in Moskau Musik. Er spielte von 1964 bis 1969 in Jazzclubs und mit durchreisenden amerikanischen Solisten wie Gerry Mulligan, Charles Lloyd und Keith Jarrett. Er zog 1973 in die USA, wo er von 1974 bis 1980 bei Art Blakeys Jazz Messengers spielte. Im Jahr 1981 gründete er ein eigenes Quintett, Universal Language. 1991 nahm er mit Gastmusikern wie Joe Henderson und Kenny Barron das Album Profile auf.

Benny Golson – ts – USA

Benny wurde 1958 für ein Jahr Mitglied und musikalischer Direktor bei den Jazz Messengers von Art Blakey. Benny Golson war zwar nur kurze Zeit bei Blakey, steuerte aber bedeutende Teile des langjährigen Band-Repertoires bei, wie Blues March, Along Came Betty oder Whisper Not und schuf ein neues Klangbild der Band. Golson schuf mit den Messengers die Filmmusik zu Édouard Molinaros Film Des Femmes Disparaissant.

Clifford Adams – tb – USA

Clifford wurde bekannt für seine langjährige Tätigkeit bei Kool & the Gang, doch liegen seine musikalischen Wurzeln im fruchtbaren Boden des Jazz. Nach einem zweijährigen Gastspiel in der Thad Jones und Mel Lewis Big Band, begann seine Arbeit mit den Jazz Messengers von Art Blakey.
Nachdem er mit dem Duke Ellington Orchestra gespielt hatte, welches damals von Duke‘s Sohn Mercer geleitet wurde, tourte Clifford durch Europa mit Max Roach.

Buster Williams – b – USA

Seit Mitte der 1960er spielt er mit subtilem Swing, präzisem Rhythmus und exzellenter Technik. Williams spielte unter anderem mit Jimmy Heath, dem Gene Ammons/ Sonny Stitt Quintett (1960-61), den Sa¨ngerinnen Betty Carter, Sarah Vaughan und Nancy Wilson, Miles Davis, Chet Baker, Kenny Barron, Gil Evans, Dexter Gordon, Joe Farrell, Shirley Horn, Herbie Hancock, Carmen McRae, Woody Shaw, McCoy Tyner, Art Blakey und dem Mel Lewis Jazz Orchestra.

Geoffrey Keezer – p – USA

Er hat bei Blakey einen härteren, jugendlich Klang eingeführt. Die Technik der zweihändig parallel geführten Oktaven in der Art Phineas Newborns, ist ein Muss für noch junge Pianisten. Als Begleiter hat er ein akzentuiertes leichtes Spiel. Seine jugendliche Melodik ist einfallsreich und witzig.

George Robert – as – CH

Er ist international bekannt als einer der wichtigsten schweizer Jazzsaxophonisten. Er spielte und tourte mit: Kenny Barron, Randy Brecker, Ray Brown, Jimmy Cobb, Billy Cobham, Phil Collins, Chick Corea, Paquito D’Rivera, Johnny Griffin, Charlie Haden, Lionel Hampton, Slide Hampton, Tom Harrell, Bobby McFerrin, Nicolas Payton, Wallace Roney, Arturo Sandoval, Clark Terry, Toots Thielemans, Steve Turre, Buster Williams, Jimmy Woode, Phil Woods und vielen mehr. George Robert leitet die Staatliche Hochschule für Musik der Abteilung Jazz in Lausanne.

Marques Young – tb – USA

Marques ist Mitglied des Malaysian Philharmonic Orchestra und spielte bereits mit den New Yorker Philharmonikern. Der erste klassisch und jazz ausgebildete Posaunist der Juilliard School spielte im Jazz bereits mit Grössen wie Paquito D‘Rivera, Wynton Marsalis, Marvin Stamm, Wycliffe Gordon, Benny Green, Vince Gardner, Roy Hargrove, Victor Goines und Joe Locke.

Eric Miyashiro – ltp – JAP

Eric ist gebürtiger Japaner, aufgewachsen in Honolulu und erhielt seine Ausbildung am Berklee College of Music. Nach dem College spielte Eric in den Bands von Buddy Rich, Maynard Ferguson, Thad Jones Mel Lewis und vielen anderen. Daneben spielte Eric in Bands von Frank Sinatra, Natalie Cole, Tony Bennett and Sarah Vaughn, Stevie Wonder, Clark Terry, Dizzy Gillespie und Tower of Power.

Victor Lewis – dr – USA

Lewis ist ein Meister im Spielen mit Schatten und Farben und ein Schlagzeuger, der einer Uhr neue Wege zu ticken lehren könnte.”,
sagt der Jazz Journalist Bill Kohlhasse. Victor Lewis gehört zu den grossen Jazz Drummers des zeitgenössichen Jazz. Lewis spielte unter anderem mit Stan Getz, Joe Henderson, Woody Shaw, Sonny Rol- lins, Abbey Lincoln, Bobby Watson, Jerry Bergonzi und vielen mehr.

Manrico Padovani – vln – CH

Manrico ist der erste schweizer Violinist, der den gesamten Zyklus der 24 Capricci Op. 1 von Niccolo` Paganini im Konzert aufgeführt hat. Er gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Manrico Padovani spielt auf der wertvollen Violine „Jupiter“ von Antonio Stradivari, erbaut in Cremona im Jahr 1722. Diese Meister-violine wird ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt.

Ronny Spiegel – vln – CH

Er arbeitet während vier Jahren als Konzertmeister des Neuen Zürcher Orchester NZO. Im Sommer 2007 gründete er mit
Freunden das „s-ensemble“, ein Klavierquartett, welches 2008 seine ersten Konzerte im Ausland gegeben hat. Neben dem klassischen Repertoire ist Ronny Spiegel festes Mitglied des Ensembles „musique en route“, welches sich der osteuropa¨ischen Volksmusik widmet.

Michel Willi – va – CH

Michel war 1993 und 1994 Preisträger der Kiefer-Hablitzel-Stiftung bzw. des Schweizerischen Tonkünstlervereins. Er betätigte sich zwischen 1993 und 1998 als freies Mitglied im Stadtorchester Winterthur, dem Orchester der Oper Zürich und der Bayerischen Kammerphilharmonie. Seit 1998 ist er Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zu¨rich.

Alexander Kionke – vlc – CH

Alexander studierte in Leipzig und Luzern. Er wurde mit dem ersten Preis der Internationalen Musikakademie Pontarlier ausgezeichnet. Alexander Kionke ist Solocellist der Festival Strings Lucerne und freier Mitarbeiter des Tonhalle Orchesters Zürich sowie der Oper Zürich. Als Pädagoge unterrichtet er an Musikschulen im Kanton Aargau und Zürich.

Christoph Schnyder – cl – CH

Burgdorf, Klarinettenstudium an der Hochschule der Künste in Bern bei Ernesto Molinari. Es folgten weitere Studien in der Konzertklasse von Ernesto Molinari. Christoph Schnyder besuchte Kurse für zeitgenössische Kammermusik und Improvisation bei Prof. Bruno Canno, Verena Bosshardt und Ernesto Molinari. Er ist als Klarinettenpädagoge an Musikschulen und als Dozent an der Hochschule der Künste Bern tätig.

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